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Der Schlüssel zum Glück oder der Meilenstein in meinem Leben, der ganz viele Steine auf meinem Seelenweg ins Rollen brachte...



"Du wirst Deinem Hund viel beibringen, aber auch er wird Dich viel lehren. Sogar noch mehr; er wird Dir Deinen Weg zeigen!". Damals nahm ich diese Prophezeiung zwar zur Kenntnis, realisierte aber die Tragweite dieser Nachricht überhaupt nicht. Heute weiss ich, dass es genau so ist. Ganz alleine meinem geliebten Hund habe ich zu verdanken, dass ich „unbewusst“ den richtigen Weg zu meiner Berufung eingeschlagen habe. Die Berufung ist einer der ersten Steine, die er ins Rollen gebracht hat. Er öffnete mir Türen der inneren Zufriedenheit in etlichen Bereichen und Ebenen. Ich bin ihm unendlich dankbar für das Leben, was ich leben darf. Immer wieder kam oder kommt ein neues Puzzleteil hinzu. 

Aber wie kam ich denn überhaupt zu meinem Hund?

Als Kind war es mein Traum, nach den Meerschweinchen und neben den Katzen einen Hund zu halten. Meine Eltern waren der Ansicht, dass es für mich noch nicht an der Zeit war diese Verantwortung zu übernehmen. Um mir zu zeigen, welche Aufgaben auf mich zukommen würden, durfte ich einen Vierbeiner während Frauchens Ferienabwesenheit hüten. Meine Eltern behielten recht: nach drei Wochen war ich froh, nicht mehr jeden Morgen ganz früh aufstehen zu müssen. Aber ich spürte zugleich, dass irgendeinmal die Zeit dazu reif sein wird. 

Etliche Jahre später begann ich Hundebücher zu kaufen und zu verschlingen. Ich informierte mich über Hunderassen von A-Z. Was es da alles gab! Erstaunlich! Als Laie war mir nicht klar, dass Hund nicht gleich Hund ist. Jede Rasse hat so ihre ganz wichtigen Eigenheiten. Und dann kam der Moment, als ich über mich selber schmunzeln musste: alle Rassen, die mich interessierten, waren alles andere als leichtführig. Die Grösse und kurzhaariges Fell waren anschliessend weitere Selektionskriterien…und so blieb ich ungefähr 8 Monate nachdem der Gedanke „Hund“ ernst wurde, an der Rasse Basenji hängen. Inzwischen war ich von der Stadt auf’s Land gezogen. Ich war bereit und demnach ging dann plötzlich auch alles ganz schnell. Ich informierte mich beim Basenji Club Schweiz nach Züchtern. Dieser verwies mich an eine Adresse in Frankreich oder an den BKD (Basenji Klub Deutschland), wo vor ein paar Wochen Welpen das Licht der Welt erblickt hatten. Basenji’s gibt es in 4 Farbgebungen. Eigentlich wollte mein Verstand ein tricolore Mädchen, aber als ich das Foto des 8 Wochen alten, tricolore Rüden sah, war für mein Herz alles klar. Vom ersten Augenblick an bestätigte sich: wir gehören zusammen!

Was ist denn nun so speziell am Zusammenleben mit einem Basenji? Warum ist es etwas anderes, als das Zusammenleben mit einem Haushund? Nun, ein Basenji hat dadurch, dass er ein Urhund ist und zu den ältesten Hunden der Welt gehört auch Eigenschaften, die wir Menschen vergleichsweise am besten von den Katzen her kennen. Einem Basenji würde so ein ultragrosses Katzentürchen, wo er rein und raus könnte, Gegend erkunden und dann wieder zurückkommen, sehr gefallen. Putzen tun sich Basenji‘s ähnlich wie Katzen. Sie sind äusserst reinlich. Auch ist ein Basenji in keiner Weise unterwürfig. Er denkt selbständig. Muss er ja auch in der Wildnis, sonst lebt keiner lange. Wer sich also für diese Rasse entscheidet, sollte den urtümlichen Charakter so akzeptieren können. Ansonsten wird es für Hund und für Halter extremst unbefriedigend. Bei dieser Rasse geht es nie um die Frage, ob man dem Hund den Willen brechen oder mit ihm gemeinsam viel erreichen will. Denn wenn Sie einem Basenji den Willen brechen wollen, erreichen Sie höchstens absoluten Ungehorsam. Mehr nicht. Zudem wird diese Rasse der Person nie vergeben, die sie bewusst ungerecht behandelt hat! Und recht haben diese gewieften Hunde in meinen Augen. Hier möchte ich aber noch anfügen, dass ungerecht behandeln nicht zurechtweisen ist. Das ist ein anderes Thema. Wird ein Basenji aus gutem Grunde zurechtgewiesen, weiss er das ganz genau. Es gibt auch mal Situationen, da setzt oder legt er sich dann mit dem Po gegen einen hin und schielt dann so über die Schulter, um zu schauen, ob man auch wirklich merkt, dass er nun eingeschnappt ist. Dies hat auch alles Platz, ist die unerlässliche Basis einer ausgesprochen starken Vertrauensbindung zwischen dem Basenji und seinem Menschen geschaffen und solide. Zur Erziehung gehören dann noch viel Geduld, Liebe zum Tier, positive Verstärkung und Konsequenz. Auf einer Homepage über Basenji's las ich einmal den treffenden Satz: "Wenn Sie also sein Herrscher sein wollen, lesen Sie erst gar nicht weiter. Suchen Sie nach einer anderen Rasse."

Erste Zeichnungen des Basenjitypes wurden in Ägyptischen Pyramiden, die ungefähr 2700 v.Chr. erbaut wurden, gefunden. Es gibt Theorien, dass der Basenji als Dankespräsent von Aegypten nach Zentralafrika kam. Als Ursprungsland wir der Kongo genannt, wo er heute immer noch mit den Pygmäen im Regenwald lebt und das Wild in die von den Eingeborenen aufgespannten Netze treibt. Interessant zu wissen ist auch, dass es dort ein wirkliches Zusammenleben ist und kein Halten von Hunden, wie wir es kennen. Das Basenjirudel gehört zwar zu einem Stamm, die Hunde sind aber frei zu kommen und zu gehen, wie sie möchten. Es gibt keine Leinen und keine Halsbänder. Einzig hängen ihnen die Pygmäen kleine Holzglöckchen um den Hals, damit sie bei der Jagd im hohen Steppengras nicht verloren gehen.

Erst seit den 1930er Jahren wird der Basenji erfolgreich in Europa gezüchtet. Die Zuchtziele nach BKD sind die Erhaltung der Ursprünglichkeit, der Rassereinheit, seines einmaligen, unvergleichlichen Charakters, der robusten Gesundheit (dennoch sind Basenji's kälteempfindlich und mögen die Wärme), der Lebensfreude, seines Wesens, seiner Konstitution und seines formvollendeten Erscheinungsbildes. Dadurch bleiben auch die sehr ausgeprägten Instinkte erhalten und jeder Basenjihalter weiss von Anfang an, dass er seinen Hund nur in seltenen Fällen frei laufen lassen kann. Auto's sind leider genauso interessant zu treiben und zu stellen wie ein anderes Tier das davonrennt. Eine lange Leine kann hier aber viel helfen. Durch den zum Glück immer noch urigen Charakter hat ein Basenji eine hohe, selbständige, intuitive Ueberlebensintelligenz. Hiermit meine ich nicht Dinge wie apportieren (dazu ist er als Treiber nun wirklich nicht per se der Spezialist) und dergleichen. Sondern die Intelligenz, die es bräuchte, um im Alltag, im Leben, alleine zurecht zu kommen. 

Vieles was ich erwähnt habe, macht das Leben des Urhund-Halters unbestritten nicht einfacher. Aber wenn es schwieriger wird, dann eigentlich immer durch das Unverständnis von Mitmenschen. Und trotzdem: liebt man diese Einzigartigkeit, ist ein kleines Buschding („Basenji“ lässt sich als „kleines Buschding“ übersetzen) etwas vom Allerbesten, womit man einen gemeinsamen Lebensweg bewusst teilen kann.  Ich fühle mich als Glückskind, mich für diese Rasse entschieden zu haben. Denn mein Basenji macht mich sehr, sehr glücklich! Die Liebe, die er seiner Familie gibt ist unendlich. Er würde für uns alles geben. Genauso wir für ihn.

 Fremden gegenüber ist der Basenji eher misstrauisch/ängstlich. Würde er in der Wildnis bedenkenlos freudig auf fremde Lebewesen zugehen, wäre dies leichtsinnig. Versuchen Sie zumindest den Instinkt des Basenji's zu verstehen und lassen Sie ihn immer den ersten, zweiten, dritten Schritt tun. Sprich: lassen sie ihn zu sich kommen, sie beschnuppern, sie erkunden. Und wenn er sich dann zu Ihnen gesellt werden Sie sehr gut verstehen, ob er einfach ein bisschen Ihre Energie spüren will oder ob er Freude daran hätte, wenn Sie ihn seitlich streicheln. Ein Basenji reagiert sehr stark auf Körpersignale. Achten Sie darauf, dass Sie ihn nicht bedrängen und er wird es Ihnen mit Zuneigung danken.

Unbestritten: ohne meinen Hund hätte ich nie den Weg zur Tierkommunikatorin eingeschlagen. Anschliessend haben viele liebe Menschen in meinem Umfeld mit ganz verschiedenen Handlungen das ihrige noch dazugetan. Ohne sie wäre ich heute nie dort, wo ich nun bin. Dazu gehört auch meine engste Familie, die an meine Zukunftsvisionen glaubt und mich bei der Umsetzung meiner Träume bedingungslos unterstützt (ich umarme Euch ganz fest!).


Meine Arbeiten als Tierkommunikatorin und Medium, die Sensitivität und Medialität täglich zu (er-)leben und meine Tätigkeiten als Ausbildnerin in diesen Bereichen erfüllen mich sehr. Ich habe meinen wunderbaren Weg gefunden;

aus Liebe zum Tier! 

 

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